In vielen Organisationen wird von Agilität und agilen Vorgehensweisen gesprochen. Hintergrund sind vor allem immer komplexer werdende Projekte, ein dynamisches Umfeld und immer schneller werdende Time-To-Market-Zyklen. Die klassischen Projektmanagementvorgehensweisen stoßen bei diesen Rahmenbedingungen an ihre Grenzen. Um den Anforderungen gerecht zu werden sind Veränderungen nötig.

Ein Wechsel hin zu mehr Agilität bedeutet zwangsläufig einen Kulturwandel im Team, Projekt und Unternehmen.

Kleine Gelegenheiten sind oft der Anfang zu großen Unternehmungen.

Demosthenes

Am Donnerstag, den 18. Juni 2015 fand ein weiteres Event der GPM unter dem Motto “Agile Evolution - Ein Selektionskriterium für erfolgreiche Unternehmen?” im großen Seminarraum der BBHT in Münster statt. Nach der unterhaltsamen Einführung in den Abend durch Stephanie Borgert führten die Redner der BBHT, Daniel Beckmann und Björn Brinkmann, die Teilnehmer durch Ihren Vortrag. Dabei spannten sie einen Bogen von den Anfängen und Grundlagen des agilen Projektmanagements über die Umsetzung in Projekten bis zu der aktuellen Bedeutung der agilen Werte und Prinzipien für erfolgreiche Unternehmen.

Mit jedem neuen Softwareprojekt kommt auch immer wieder die Frage nach der dazu passenden Softwarearchitektur auf. In meinem Studium und zu Beginn meiner Karriere war ich immer auf der Suche nach der perfekten Softwarearchitektur. Zum Projektstart mögen meine initialen Architekturentscheidungen vielleicht noch ziemlich schlau gewesen sein, aber die sich im Laufe des Projekts ändernden Anforderungen haben selten Rücksicht auf meine zu Beginn getroffenen Architekturentscheidungen genommen. Die Konsequenz war, dass zum Projektende von der ursprünglichen Softwarearchitektur nur noch wenig übrig war (good case) oder die sich zu Beginn getroffenen Entscheidungen als Ballast (bad case) herausgestellt haben.

Walking on water and developing software from a specification are easy if both are frozen.

Edward V Berard

Damit komme ich auch zu dem eigentlichen Kernthema dieses Beitrags. Was zeichnet eine gute Softwarearchitektur aus und wie kann diese nachhaltig und sinnvoll dokumentiert werden?   

BBHT hat mit der MID GmbH einen weiteren starken Partner im Bereich Modellierungstools gewonnen. MID liefert mit Ihrem sehr bekannten Innovator Produktportfolio ein weitreichendes Spektrum an Modellierungstools. Die Innovator Suite bietet Geschäftsprozessmodellierung, Anforderungsmodellierung, Softwaresystemmodellierung und Datenmodellierung.

Mit seinen Werkzeugen ist MID seit Jahrzehnten erfolgreich am Markt vertreten. Mein persönlich erster Kontakt mit dem Innovator war die Modellierung der Anforderungen und Architektur eines Kassensystems im Rahmen einer “Make or Buy” Entscheidung zu Beginn dieses Jahrtausends.

Die Schonfrist ist vorüber, die ersten 100 Tage sind um

Einem neuen Amtsinhaber werden in der Regel 100 Tage zugestanden, um sich einzuarbeiten und die ersten Erfolge vorzuweisen. Mit dem Erreichen dieses Meilensteins wird eine erste Bewertung der erbrachten Leistungen durchgeführt - insbesondere, weil die erste Phase einer Amtsperiode für die eigentlich entscheidenden Weichenstellungen genutzt werden sollte. In der Politik erfolgt diese Bewertung durch die Medien. Wir hingegen werden uns selbst einer kritischen Rückschau unterziehen.

Am 18. Juni 2015 um 18 Uhr wird die nächste Veranstaltung der kostenlosen GPM Vortragsreihe zu spannenden Projektmanagementthemen mit dem vielversprechenden Titel "Agile Evolution - ein Selektionskriterium für erfolgreiche Unternehmen?" in den Räumen der BBHT am Johann-Krane-Weg 8 in Münster stattfinden.

Wenn man die Entwicklungsgeschichte neuer Ideen verfolgt, so fehlt die Periode der Verhöhnung niemals.

Honoré de Balzac (1799 - 1850), französischer Philosoph und Romanautor

Das Thema Agilität hat die Verhöhnungsphase inzwischen weit hinter sich gelassen und den Sprung aus seiner Ursprungsdomäne der Softwareentwicklung in die Unternehmensorganisation und weitere Bereiche geschafft.

Damit der Sprung ins kalte Wasser kein Schlag ins Wasser wird: Positionsbestimmung im Projekt mit dem Project Square.

In diesem Blogeintrag stelle ich den Projekt Square vor, wie er im Buch TurnAround von Dannenhauer, Koerting, Merkwitza et al. beschrieben wird. Das Ziel des Project Square ist es, den Blick auf den Kern eines Projektes zu lenken. Darum ist dieses Vorgehensmodell insbesondere als Werkzeug für Projektleiter geeignet, die in ein bereits laufendes Projekt einsteigen.

In unseren Projekten haben wir viele Arten des Umgangs mit Veränderungen kennengelernt. Dazu gehören auch die beiden folgenden Extrema.

Großkonzern: Veränderungen wurden so sehr begrüßt, dass ein Veränderungsprojekt nach dem anderen durchgeführt wurde. Zum Teil haben sich diese Projekte auch gegenseitig überholt. Ein Projektnutzen war so, zumindest für mich, nicht mehr erkennbar.

Mittelstand: Veränderungen werden eher kritisch gesehen. Warum sollen wir etwas verändern? Wir haben es doch bisher immer so gemacht und der bisherige Erfolg gibt uns doch recht!

Das folgende Zitat finde ich in diesem Zusammenhang passend.

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Schutzmauern, die Anderen bauen Windmühlen.

Chinesische Weisheit

Zwei unserer Kernthemen und -kompetenzen sind Enterprise Architecture Management (EAM) und der Einsatz agiler Methoden. Für uns bildet das Zusammenspiel dieser beiden Themen die Basis für die Planung und Umsetzung erfolgreicher IT-Strategien unserer Kunden. Daher forschen wir auf diesem Gebiet stetig nach neuen Methoden, Standards und Werkzeugen.

Wir freuen uns mit leanIX einen Partner gefunden zu haben, der unsere Vision eines agilen EAM-Ansatzes teilt und ein Werkzeug bereitstellt, das die Etablierung dieses Ansatzes nachhaltig unterstützt. 

Am 09.04.2015 fand im großen Besprechungsraum der BBHT die erste öffentliche Veranstaltung des Jahres 2015 der GPM Region Münster statt. Nach einer unterhaltsamen Begrüßung und Einleitung durch Stephanie Borgert, der Leiterin der Regionalgruppe, hörten die knapp 30 Teilnehmer den Vortrag von Martina Baehr mit dem Titel „Kraftvoll statt Ausgebrannt“.

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