Warum wir oft am Ziel vorbeireden

1. Die „Lass uns mal zusammensetzen…“-Falle: Viele Meetings haben kein klares Ziel, keine Agenda. Ohne gewünschtes (und dokumentiertes) Ergebnis wird die Zeit zum bloßen „Informations-Ping-Pong“, auf das im Zweifel weitere Meetings folgen.

2. Strukturelle Passivität: Wer moderiert, strukturiert und führt. Ohne einen aktive Gastgeber wird das Meeting zur Bühne für die Lautesten, während die kollektive Intelligenz des gesamten Teams ungenutzt bleibt.

3. Die Angst vor dem Punkt: Wir debattieren Probleme in Endlosschleifen, statt Entscheidungsprozesse (wie z.B. Five-To-Fold) zu nutzen. Das Ergebnis? Ein Meeting, das nur das nächste Meeting vorbereitet.
Unser Fokusmonat Meetings
Effizienz ist keine Frage der Disziplin, sondern der Kultur. Zeit und damit auch Meetings sind eine wertvolle Ressource. Und doch geht es nicht darum, weniger zu reden, sondern anders.
Wir bei der BBHT haben uns vorgenommen den Monat Februar zum Fokusmonat zu machen. Wir wollen Bewusstsein schaffen und genauer hinschauen: Was macht ein Meeting für uns wertvoll? Wo verlieren wir uns?
Wir wollen Methoden-Impluse setzen, in dem wir in unterschiedlichen Formaten kleine Inspirationen teilen und ausprobieren (wie z.B. 2-4-All oder klare Rollenverteilungen).
Und wir werden in den Erfahrungsaustausch gehen, um voneinander zu lernen und unsere Zeit smarter nutzen zu können.
Unser Ziel
Wir wollen Meetings nicht einfach nur „abarbeiten“, sondern sie bewusst als wertvolle Ressource gestalten. Wir wollen herausfinden, welche Formate und Methoden uns wirklich weiterbringen und wo wir vielleicht einfach mal etwas anders machen können.
Und wie sieht es bei euch aus: Wird bei euch schon geplant und moderiert oder noch „gequatscht und ausgehalten“?

