Es scheint, als wäre das Wort „Vertrauen“ heute Teil jedes Unternehmensleitbildes. Häufig handelt es sich aber um eine leere Worthülse. Entspricht die Vorstellung dann nicht der Realität, sind Frust und Demotivation vorprogrammiert und eine produktive, von Teamgeist geprägte Zusammenarbeit kaum möglich. Gelingt es Unternehmen hingegen, eine Kultur aufzubauen, in welcher wechselseitiges Vertrauen täglich gelebt wird, über alle Bereiche und Hierarchien hinweg, ist fast alles möglich.

Denn können sich die Mitarbeitenden mit dem Unternehmen identifizieren und fühlen sich respektiert und zugehörig, resultiert dies in Selbstbewusst und dem Mut, sich auszuprobieren, kreativ zu werden, und Konflikte an- und Feedback auszusprechen. In solch einem Umfeld sind die Mitarbeitenden zudem viel eher bereit, stetig ihr Bestes zu geben. Vertrauen ist somit eine entscheidende Grundlage für gemeinsamen Erfolg.

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Schon bei Unternehmensgründung hatten unsere vier geschäftsführenden Gesellschafter eine genaue Vorstellung davon, wie die BBHT aussehen soll. Eines war für sie ganz klar: Eine vertrauensbasierte Arbeitsplatzkultur muss der Grundstein sein, auf den alles aufbaut. Das bedeutet bis heute unter anderem, zunächst in Vertrauensvorschuss zu gehen, in der Hoffnung, dies zurückzubekommen. Sie folgen somit der Weisheit Ernest Hemingways, der sagte: “Der beste Weg herauszufinden, ob man jemandem vertrauen kann, ist ihm zu vertrauen.” Diese Hoffnung wurde bis heute nicht enttäuscht. Vielleicht liegt es daran, dass wir schon im Rekrutierungsprozess durch transparente, von beidseitigem Feedback gefolgte Gespräche mit den Bewerber:innen führen, in welchen auch die persönlichen und beruflichen Werte Thema sind. So sind wir in der Lage, für uns den „perfect fit“ zu finden bzw. als Wunscharbeitgeber ausgewählt zu werden. Haben wir dann zueinander gefunden, kann Vertrauen erlebt werden, und Worte werden Realität. Praktisch bedeutet das für uns unter anderem, dass Jede:r selbst bestimmen kann, wann, wie und von wo gearbeitet wird. Hierzu haben wir bereits im August dieses Jahres den Beitrag Remote in die Zukunft - New Normal @BBHT auf unserem Blog veröffentlich, in welchem unter anderem 3 unserer Mitarbeitenden ihre persönliche New-Work-Story teilen.

Mobiles Arbeiten bietet den Mitarbeitenden eine hohe Flexibilität, die für eine ausgewogene, gesunde Work-Life-Balance sorgt. So steigt nicht nur die Effizienz und Produktivität, sondern auch die Zufriedenheit aller Beteiligten.  Dieses Konzept geht allerdings mit einer gewissen Verantwortung einher. So werden alle BBHTler:innen zur Selbstständigkeit angehalten. Jede:r Mitarbeitende organisiert sich bis zu einem gewissen Punkt selbst. Dies mag anfangs ungewohnt gewesen sein - bei uns funktioniert dieses Modell ausgezeichnet und wird äußerst positiv aufgenommen, was uns sehr freut.  

Vertrauen bedeutet aber auch die Gewissheit, dass wir in schwierigen Zeiten aufeinander zählen können. So hat auch uns die Corona-Pandemie getroffen, doch dank unseres auf Vertrauen aufgebauten Zusammenhalts im Team wussten wir, wir schaffen das. Und so blicken wir zuversichtlich in die Zukunft mit dem guten Gefühl, schon Vieles richtig zu machen und auch die nächsten Herausforderungen meistern zu können.

Mit Vertrauen einher geht eine positive Fehlerkultur. Denn nur, wer seinen Kolleg:innen und Vorgesetzten vertraut, ist auch bereit, sich seine Fauxpas einzugestehen, diese zu kommunizieren und ist offen für eine konstruktive Erkundung des “Warums”. So rückt auch die Frage des “Wer” in den Hintergrund. In unserem nächsten Beitrag dieser Reihe beleuchten wir dieses Thema genauer und erläutern, warum Fehler so wichtig sind.

 

Laura Akçin
Autor: Laura Akçin
Laura Akçin ist im Bereich Marketing und Social Media bei der BBHT Beratungsgesellschaft tätig. Sie bringt ihre Erfahrungen in den Bereichen Marketing und Social Media seit 2021 in das Unternehmen ein.

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